Die ersten 24 Stunden liegen hinter mir

Es ist nach wie vor ein eigenartiges Gefühl hier im Krankenhaus zu sein. Man trifft hier auf Leute, die OP’s direkt hinter sich haben. Mir geht’s eigentlich wie immer. Es ist anders für mich. Ich durchlaufe einen Check nach dem anderen. Aber auch immer mal wieder Luft dazwischen. Gestern gab es noch eine neuropsychologische Diagnostik. Die gut 90 Minuten hatten fast schon den Eindruck eines nicht enden wollenden Teils eines Assessment Center. Gedächtnis, Logik, Sprachvermögen usw. wurden gecheckt.

Heute Morgen ging es dann direkt mit einer neurosonologischen Untersuchung, also Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße weiter. Für heute oder morgen versucht der Arzt ein Gespräch mit einem Patienten in der Klinik zu vereinbaren, der oder die die Tiefe Hirnstimulation gerade hinter sich hat. Das wird bestimmt ein wichtiger Termin.

Gerade erfahre ich, das für morgen auch das MRT geplant ist.

Eingecheckt

Heute morgen pünktlich um 9 Uhr bei der Anmeldung der Unimedizin Mainz gewesen. Die Aufnahme ging schnell. Auf Station angekommen. Ich hab ein 2-Bett-Zimmer. Ist ok für mich. Dann direkt das Gespräch mit dem Stationsarzt mit ersten Checks und danach mit den Pflegekräften. Seit 2 Stunden ist es ruhig. Heute Nachmittag wird dann noch der Oberarzt kommen. Das genaue „Programm“ für die nächsten Tage kenne ich noch nicht.

Immerhin hab ich einen Fensterplatz 😊

Der Koffer ist gepackt

Morgen früh geht es los – für mich ein wichtiger Meilenstein. Die Voruntersuchung, ob eine Tiefe Hirnstimulation durchgeführt werden kann, startet morgen an der Unimedizin Mainz. Ich bin unglaublich dankbar, diese Chance zu bekommen.

Trotz allem ist es ein sehr komisches Gefühl, morgen ins Krankenhaus zu gehen, zumal dies für vier Tage. Ich fühle mich nicht wirklich akut krank oder überhaupt krank. Ich fühle mich betroffen und will etwas loswerden – das ja, aber krank? Nein, das eigentlich nicht. Ich weiß nicht genau, was da auf mich zukommt. Am Ende der vier Tage wird es eine Empfehlung zur oder gegen die Tiefe Hirnstimulation geben. Dann geht es in die finale Entscheidungsphase…

Ich habe hier mal einen Link hinterlegt, der die Situation des essentiellen Tremors beschreibt.

Das vorletzte Wochenende vor der Vorabuntersuchung

Es sind noch 9 Tage bis zur Vorabuntersuchung in der Unimedizin Mainz. Am Freitag hab ich mir bei meinem Neurologen die Klinikeinweisung abgeholt. Das war der letzte formale Schritt. Jetzt heißt es Tage zählen und sich in der Zwischenzeit immer wieder auf den ganz normalen Alltag konzentrieren. Diese Konzentration fällt schon ganz schön schwer, weil ich immer wieder die OP bzw. die Chance darauf im Kopf habe. Wird alles gut gehen? Wird der Tremor dann weg sein? Das sind Fragen, die mich umtreiben… Und am Ende der übernächsten Woche werd ich überhaupt erst wissen, ob die THS durchgeführt werden kann. Das ist noch eine Ewigkeit… Die Unimedizin Mainz hat hier ganz gut beschrieben, wie dort die THS durchgeführt wird.

Ich erzähle jetzt auch immer öfter Freunden und Kollegen von der bevorstehenden Untersuchung und möglichen OP und es ist spannend, wie viel positives Echo man darauf bekommt.